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Sozialistischer Salon Frankfurt #5 – Kann eine Partei die Zivilgesellschaft aufbauen? Analysen nach einem Jahr Basisaufbau in der Linkspartei, mit Momo Eich und Georg Kurz
Bereits vor der letzten Bundestagswahl trat in der Linkspartei eine Strömung hervor, die auf einen konsequenten Aufbau von zivilgesellschaftlichen Strukturen drängte. Einerseits um eine gesellschaftliche Basis für eine linke Partei aufzubauen, andererseits um der Partei nach 2,7 Prozent bei der Europawahl neues Leben einzuhauchen.
Beim fünften Sozialistische Salon in Frankfurt wollen wir über die Möglichkeiten von gesellschaftlicher Organisierung nachdenken und Wege zum Sozialismus diskutieren.
Vor diesem Hintergrund stellen sich verschiedene Fragen an die Aufbauversuche: Inwiefern kann eine lebendige und selbständige Zivilgesellschaft aus einer politischen Partei aufgebaut werden, inwiefern kommt es zu Zielkonflikten und Vereinnahmungsversuchen, inwiefern liefert die Partei aber auch Strukturen, Ressourcen und Bündelungseffekte, die sonst fehlen?
Nach mehr als einem Jahr dieser neuen Taktik wollen wir eine Zwischenbilanz zum Basisaufbau in der Linken ziehen und diskutieren mit Momo Eich, aktiv im Basisaufbau der Linken und Mitglied der Linksjugend [’solid] Köln und Georg Kurz, ehemaliger Mitor- ganisator von Kampagnen und Wahlkämpfen in der Linkspartei und der KPÖ und ehemaliger Bundessprecher der Grünen Jugend.
Mit dem fünften sozialistischen Salon schließen wir nach einem Jahr Pause an unsere Einladung zum Austausch über die nächsten Schritte zum Sozialismus an und laden auch diesmal alle Basisinitiativen, aber auch anderen sozialistische Gruppen und Einzelpersonen ein, sich vorzustellen und in die Diskussion einzubringen.
